Braucht es zu einem unterhaltsamen Hafenkino immer ein misslungenes Hafenmanöver? Nein! Solche Hafenkinos führen immer zu einer Lose-Lose-Situation: Die Hauptdarsteller ärgern sich über ihre missratenen Hafenmanöver und die "Kinobesucher" haben meistens ein schlechtes Gewissen weil sie vermutlich mehr geschaut als geholfen haben.
Das wahre Hafenkino funktioniert anders und führt garantiert *) zu einer Win-Win-Situation.
Schöne Bilder und Action...
...in perfekter Umgebung vom Zürichsee!
Solch schöne und warme Filmabende in der ersten Maihälfte werden wohl eher die Ausnahme bleiben!
*) solange die Stadtpolizei keine Kompetenz auf dem Wasser - und die Seepolizei noch keine Ahnung von den Pflichten beim Zeigen von Filmen auf öffentlichem Grund resp. Gewässer hat, ist das Vergnügen garantiert!
Eigentlich will ich nur zwei 60 Wp-Solarzellen für die Libertine bestellen. Bei EV-Power lockt aber noch ein Umrüstsatz für ein E-Bike als Zusatzbestellung. Zwei Tage später ist alles geliefert und die schöne Aprilsonne ermuntert zum Einbau in ein altes Mountainbike. Dieses muss aber zuerst mal von Grund auf erneuert werden.
Frisch lackiert
"Lady in Black" ist fertig!
Da ich keine E-Bike-Erfahrung habe, bin ich positiv vom Power überrascht. Auch ein Fahrradmechaniker setzt sich drauf, testet die "Lady in Black" und staunt ebenfalls - auch positiv!
Ob dieses Bike in die zulassungsfreie 25er-Klasse passt? Wir sind beide skeptisch: ohne zu Pedalen einfach den Gashebel betätigen und losbrausen, das ist eine Option zuviel. Auch der Power-Peak von 500W auf Stufe 3 ist etwas viel. Die standardmässige Abriegelung bei 25 km/h ist dafür korrekt. Nur kann dies Abriegelung via Steuerung jederzeit auf 45 km/h erhöht werden!
Nachtrag vom 11.05.15: das Bike ist voll kompatibel mit den Schweizer Bestimmungen! Ein Gashebel bis 20 km/h ist gestattet und die 500W Motorleistung sind genau am Limit.
In meinem Post vom März 2014 steht, dass PCs nicht mehr an Bord kommen: sie updaten heimlich und fressen unkontrolliert mobiles Internet-Guthaben. Zudem werden die praktischen Netbooks mit Win7-Starter mit der Zeit unerträglich langsam.
Ein Jahr später ist wieder alles anders. Jetzt gibt es eine Android x86-Version (z.Z. 4.4.2), welche relativ einfach auf das Netbook geladen werden kann. Und siehe da: das Gerät verwandelt sich von einer lahmen Ente in eine pfeilschnelle Rakete! Und jetzt das Beste: alle Apps funktionieren bestens und die gekauften Navionics-Apps ebenfalls. Eine USB-GPS-Maus ist noch unterwegs aus China.
Auf http://www.n-droid.de/tutorial-android-4-4-auf-dem-note-oder-netbook-installieren.html findet man eine gute Anleitung. Windows ist gelöscht (da nutzlos) und die Harddisk hat nur eine Partition über die ganzen 250 GB. Bei einer Teil-Partitionierung besteht die Gefahr, dass z.B. der Datenteil nicht mehr lesbar ist. Ruckelfreies HD-schauen wird jetzt mit dem MX-Player möglich - war unter Win7 nie möglich!
Viele Segler kauften ein Bord-Netbook und lassen es von Windows-Updates zugemüllt verstauben. Holt es hervor, nutzt Android und staunt - viel Spass!
Aufgrund der politisch schwierigen Situation mit Russland führt die Planung anstatt nach St. Petersburg nur bis Helsinki.
Der Hinweg ist in 4 Etappen aufgeteilt:
Heiligenhafen - Greifswald, 125 sm
Greifswald - Danzig, 250 sm
Danzig - Riga, 375 sm
Riga - Helsinki, 250 sm
Total 1000 sm
Sollte das Wetter nicht mitspielen, besteht die Möglichkeit direkt von Ventspils in den Norden zu segeln. Zwischen Ventspils und Riga gibt es gute Busverbindungen und die schöne Hansestadt Riga kann trotzdem besucht werden. Diese Alternative ist gestrichelt eingezeichnet.
Der Weg zurück führt über die Aaland-Inseln zu Schwedens Ostschären. Die Strecke ab Nyköping kennen wir ja und darum planen wir erst im Sommer 2015 kurzfristig.
Wie schon im letzten Sommer versprochen, gibt es hier ein paar Hinweise zu unserem Breitband-Leichtwindsegel. Die "fliegende Wollmilchsau" muss alles können - und das tut sie auch:
- Einhand bedienbar
- sofort wegrollbar
- auf allen Kursen einsetzbar
- wenig Stauraum beanspruchend
Segelmacher verkaufen den Cruiser-Seglern gerne einen Code Zero und vielleicht einen schönen Gennacker oder sogar einen Spi. Will man aber etwas, das bei leichten Winden mit kleinen Abstrichen alles kann, dann sind sie meist ratlos.
Bestellt habe ich ein fliegendes und rollbares Nylonsegel aus starkem Tuch, geliefert wurde dann ein leichtes Dacronsegel. Was ich zuerst als störend empfand, entpuppte sich als Idealfall: das Dacrontuch ist auch unter Druck formstabil und die eingerollte Wurst lässt sich gut knicken, ohne dass das Gewebe zu stark leidet. In der
Zwischenzeit hat sich das Heft Palstek in Nr. 3/14 dem Thema
genauer angenommen (S. 48 und insbesondere S. 144) und siehe da,
leichtes Dacron für einen Cruising-Code-Zero ist gut!
Als Faustregel gilt bei mir die doppelte Segelfläche einer Selbstwendefock. Damit bleibt das Segel besser beherrschbar als bei einem noch grösserer Code Zero. Weht es mehr als 10 kn ist es ratsam, das eingerollte Segel bei Hafenmanövern runterzunehmen: man spürt sonst den zusätzlichen Widerstand und der Bug macht nicht das, was der Steuermann will.
Das nach hinten hochgezogene Unterliek bietet den Vorteil, dass bei jedem Kurs der Schotwinkel immer einigermassen stimmt und auf Barberhauler verzichtet werden kann. Auch einen Ausbaumer braucht es nicht.
Zwei Videos zur Demonstration:
Bei 6 - 8 kn Wind im Kattegat:
Vorwind nördlich von Sejerö bei ca 12 kn: der Wind kommt sehr ungünstig für die Wollmilchsau und sie steht trotzdem.
Fazit: für mich ist dieses Segel die ideale Lösung um das "Leichtwindloch" der Selbstwendefock zu überbrücken.
Wie jedes Jahr zu Beginn der Adventszeit gibt es für die Wikinger einen Kältebericht aus dem Süden. Nur diesmal ist es wärmer hier. Wer hätte gedacht, dass man in den Bergen auf 2000 m.ü.M. locker segeln könnte? Jedenfalls würde der See für ein Optimisten-Training bestens reichen und Wind hat es auch.
Aroser-See "Hintere Hütte": Aufnahme vom 29. November!
Dieser See hat nur einen Zweck - auch einen "sportlichen": als Wasserspeicher für die Schneekanonen!
Die libertine im wohlverdienten Winterschlaf wissend, konzentriert sich der Skipper jetzt auf seinen Wohnort. Da werden ihm zwei Rekorde bewusst.
Der erste und bekanntere Rekord betrifft den Wohnort als grösste Stadt Europas, die ohne eine einzige fest installierte Verkehrsampel auskommt. Dieser Rekord wird aber durch Baustellenampeln getrübt, die viel Geduld abfordern.
Der zweite Rekord betrifft eine Verbotstafel auf der Halbinsel mit den zahlreichsten Verboten auf einer einzigen Tafel vereint.
Verbote verblassen auch nach 22 Jahren nicht!
Das Klatschen von Stechmücken kann CHF 200.- kosten!
Schritte von der Tafel entfernt: kein Verbot in Sicht!
Wer eine Tafel mit noch mehr Verboten kennt, ist herzlich eingeladen, diese mir mitzuteilen.